Ortsfeuerwehr Annahütte

 
Bahnhofstraße 2a
01994 Annahütte
     
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Bereits am 15. Dezember 1910 beschloss der Gemeinderat von Särchen – so hieß Annahütte damals noch - den Bau eines Spritzenhauses und die Beschaffung einer Spritze. Die Landesfeuersozietät der Provinz Brandenburg empfahl mit einem Schreiben vom 6. März 1912 die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr. So wurde noch im gleichen Jahr die erste Spritze bestellt und im Oktober 1912 vom Bahnhof Annahütte abgeholt. Zugleich fanden auch erste Vorbesprechungen zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr statt.

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Särchen - 1913Am 12. März 1913 gründeten dann 14 Männer die Freiwillige Feuerwehr Särchen. Die Gründungsmitglieder waren Paul Sieber, Ernst Schneider, Ewald Müller, Heinrich Netzker, Reinhold Schöppens, Otto Hänzka, Paul Bielka, Max Lindenau, Franz Huste, Herrmann Korbin, Richard Kubisch, Fritz Däne, Herrmann Blasius und Paul Vogel. Erster Wehrführer wurde damals der Bäckermeister Paul Sieber. Am 30. September 1913 wurde die Freiwillige Feuerwehr Särchen durch den Kreisbrandmeister des Kreises Calau, Febrans, anerkannt.

Die Alarmierung der Wehr erfolgte durch das Blasen der Hörner und das Heulen der Sirenen in den Fabriken. Die erste große Bewährungsprobe der neu gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Särchen war am 27. April 1913 ein Großbrand in der Gemeinde Lug. Nach 30 Minuten war die Spritze einsatzbereit am Einsatzort, eine beachtliche Leistung zur damaligen Zeit. Die Strecke betrug immerhin etwa 10 Kilometer.

Am 26. September 1913 wurde der Bau für das Spritzenhaus in der Bahnhofstraße beauftragt und wenig später eingeweiht. In den nächsten Jahren tobte der erste Weltkrieg und hatte auch Auswirkungen auf die Feuerwehr. So wurde beispielsweise jeder Bürger laut polizeilicher Anordnung zur Brandbekämpfung verpflichtet. Während des Krieges verloren 5 Kameraden ihr Leben.

Ein Großbrand in der Gaststätte Blembel in Saalhausen und ein weiterer in der Zimmerei der Glasfabrik riefen die Kameraden 1927 zur Spritze. Durch die politischen Umbrüche der dreißiger Jahre wurde am 28. September 1933 der langjährige Wehrführer Paul Sieber durch den Landwirt Ewald Müller ersetzt. Am 27. März 1934 erfolgte die formelle Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr Särchen, es wurde die Amtswehr Klettwitz mit dem Löschzug 2 – Särchen gegründet. Im gleichen Jahr wurde dann eine mechanische Leiter mit 12m Länge in Dienst gestellt, die heute zwar nicht mehr im Einsatz ist, jedoch von den Kameraden liebevoll restauriert wurde und in unserem Gerätehaus besichtigt werden kann.

1935 erhielten die Kameraden die erste Motorspritze, ein Model der Firma Koebe mit dazugehörigem Anhänger. Zum Transport der Spritze wurde 1935 ein Auto erworben.

1937 hatte der Löschzug 2 – Särchen eine Gesamtstärke von sehr beachtlichen 67 Kameraden. Während eines Appells wurde eine 2. Motorspritze mit der beachtlichen Leistung von 800 l/min übergeben und in Dienst gestellt. Wiederum die politische Lage führte im Januar 1938 dazu, dass der Ort seinen ursprünglich aus dem sorbischen stammenden Namen Särchen in den Namen Annahütte / NL ändern musste. Dies war der Name der örtlichen Glashütte, die wiederum nach der Frau des Besitzers benannt worden war.

Am 23. November 1938 wurde der Löschzug 2 – Annahütte der Feuerschutzpolizei unterstellt. Äußerlich sichtbares Zeichen des politischen Wandels war der Wechsel der Fahrzeuganstriche vom Rot zum Tannengrün der Polizei sowie die Verwendung der Hoheitsabzeichen der Ordnungspolizei an Fahrzeugen und Uniformen. Alle Fahrzeuge mussten mit blauem Blinklicht und Horn ausgestattet werden. In den letzten Kriegstagen wurde auch die Feuerwehr Annahütte bei Großbränden in Berlin eingesetzt. Nach dem 2. Weltkrieg war von der einst guten Ausrüstung nicht mehr viel übrig geblieben, auch das Löschfahrzeug war verschwunden.

Am 17. Oktober 1945 verpflichteten sich 17 Kameraden in alter Kameradschaft und treuer Pflichterfüllung zur Freiwilligen Feuerwehr Annahütte. Als neuer Wehrführer wurde Bernhardt Kerbus bestellt. 1946 wurden alle Gespannhalter verpflichtet, die Motorspritze bei Feueralarm zur Brandstelle zu bringen.

Im Juni 1948 wurde in einer außerordentlichen Versammlung der damalige Wehrführer Bernhardt Kerbus aufgrund seiner Mitgliedschaft in der NSDAP des Amtes enthoben. Als neuer Wehrführer wurde anschließend Alfred Lademann eingesetzt, der diese Funktion bis 1955 ausübte, dann an Otto Vogel übergab.Ebenfalls im Jahr 1955 wurde durch die Kameraden in mehreren tausend Arbeitsstunden ein Fahrgestell zu einem Feuerwehrauto aufgebaut.

Im April 1963 wurde erstmals in der Geschichte der Wehr eine Frauenlöschgruppe mit 12 Frauen gegründet. Zur ersten Gruppenführerin wurde die Kameradin Waltraud Glowik ernannt.

1964 wurde die Wehrleitung neu besetzt. Den Auftrag zur Führung der Wehr erhielt fortan der Kamerad Helmut Glowik, Die Stärke der Wehr betrug einschließlich der Frauenlöschgruppe 67 Kameraden. Am 28. Januar 1966 wurde die Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer“ geründet, deren jahrelange Leitung Oberlöschmeister Karl Flegel übernahm.

Am 20. Januar 1967 übernahm die Wehr ein gebrauchtes Löschfahrzeug LF-TS 8 vom Typ Phänomen Garant (Granit) 30k. Fortan versah dieses Löschfahrzeug seinen treuen Dienst in der Feuerwehr Annahütte und wurde erst 1987 durch ein Kleinlöschfahrzeug KLF-TS 8 Barkas B-1000 ersetzt. Durch das große Engagement der Kameraden, insbesondere den persönlichen Einsatz des Kameraden Helmut Glowik, konnte der K30 vor der geplanten Verschrottung bewahrt werden und ist nun als Traditionsfahrzeug zu vielen Ereignissen unterwegs.

1976 erfolgten Alarmierungen zu einer Gasexplosion in der Sallgaster Straße 19 und zu einem 4-tägigen Waldbrand zwischen Meuro und Freienhufen. Das erste Funkgerät wurde in das Löschfahrzeug eingebaut und die bereits 1934 angeschaffte mechanische Leiter wurde wegen eines Defektes außer Dienst gestellt. Vom 8. bis 12. Juli 1983 befanden sich ununterbrochen Kameraden der Feuerwehr Annahütte bei einem Waldbrand in der Nähe eines NVA-Geländes in Großräschen. In den frühen Morgenstunden des 4. Februar 1985 eilten die Kameraden zum Großbrand der Konsum-Gaststätte nach Klettwitz. Tiefe Minustemperaturen behinderten dort die Löscharbeiten ungemein.

1992 erhielt Kamerad Wilfried Sauer das Vertrauen der Kameraden und führte fortan als Wehrführer die Geschicke der Wehr. Erste Fahrzeugbeschaffung nach der politischen Wende war ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/W50 von der Betriebsfeuerwehr der DEFA-Filmstudios aus Potsdam Babelsberg, das am 24. September 1992 in Dienst gestellt werden konnte. Annahuette altes Geraetehaus hpDas 1913 erbaute Gerätehaus war allerdings viel zu klein für das TLF, das vorerst anderweitig untergestellt werden musste. Das war allerdings ein triftiger Grund für die Planung eines neuen Gerätehauses, im Übrigen dem ersten Neubau in Annahütte seit vielen Jahren, denn der Ort war zur Erweiterung des Tagebaues Klettwitz für den Abriss vorgesehen. Um Platz für einen Neubau zu schaffen, wurde das alte Gerätehaus nebst Steigerturm 1993 abgerissen. Die Bauarbeiten gingen zügig voran und so wurde schon am 24. April 1993 das Richtfest gefeiert, die Einweihung am 23. Oktober 1993.

Erstmals wurde am 24. Mai 1997 ein nagelneues Fahrzeug für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung in Dienst gestellt, ein Löschgruppenfahrzeug LF8/6 mit eingebauter Feuerlöschkreiselpumpe, einer Nennleistung von 800 l/min und einem Löschmittelbehälter von 600 l Wasser sowie einem Beleuchtungssatz und hydraulischem Rettungsgerät. Es ersetzte das KLF aus dem Jahre 1987.

Im Zuge der Neustrukturierung und Aufgabenverteilung der nun zur Gemeinde Schipkau gehörenden Ortsfeuerwehr wurde am 13. April 2002 ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 in Dienst gestellt und das LF 8/6 an die Drochower Kameraden übergeben. Die Möglichkeiten zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung wurden mit dem neuen Fahrzeug erheblich erweitert.

Seit Dezember 2004 ist der Kamerad Andreas Schneider Ortswehrführer und löste nach 12 Jahren den Kameraden Wilfried Sauer ab.

In den frühen Morgenstunden des 24. April 2005 brannte der Dachstuhl des Hortgebäudes auf dem Gelände der Grundschule Annahütte in voller Ausdehnung. Trotz Löschhilfe der umliegenden Feuerwehren konnte das Gebäude nicht gerettet werden.

Am 12. April 2010 konnte als Ersatz für das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug ein neues, etwa 130.000 € teures TSF-W in Dienst gestellt werden. Somit wurde auch das letzte aus DDR-Zeiten stammende Löschfahrzeug in der Gemeinde Schipkau ausgetauscht.

Quelle: Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Särchen – Annahütte

 


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Spende der

Wohnungsbaugenossenschaft

Senftenberg e.G. für die Feuerwehr

Der Genossenschaftsgedanke lebt bei der Marke die senftenbergerAls nach dem Überfall auf die Ukranie vielen Frauen und Kinder aus dem Krisengebiet nach Deutschland flüchteten, wurde schnell durch die WBG in Senftenberg ein kompletter Aufgang in der Paul-Rilla-Straße hergerichtet.

Für den Aufbau der Möbel in den Wohneinheiten wurde bei der Freiwilligen Feuerwehen um Hilfe gebeten. Natürlich unterstützen an mehreren Abenden im März dieses Jahres die Kameradinnen und Kameraden die senftenberger das Vorhaben.

Der Dank der senftenberger kann sich uneingeschränkt sehen lassen. Kürzlich überreichte der Vorstandsvorsitzender Horst-Ulrich König den Ortsfeuerwehren Schipkau und Annahütte jeweils ein Navigationsgerät für je ein Feuerwehrfahrzeug und bedankte sich damit für die geleistete Hilfe.

IMG 6775.(v.l.n.r Michael Kiepe, Andreas Schneider, Horst-Ullrich König, Klaus Prietzel, Steffen Gergele, Holger Noack, Steve Herzog)

 

IMG 6794 Herr König überzeugte sich persönlich von der Funktionalität.

„Navigationsgeräte sind schon seit Längeren ein Wunsch in den Ortsfeuerwehren“,

erklärt der Gemeindewehrführer Michael Kiepe, „und wir freuen uns sehr,

dass unsere beiden größeren Wehren in der Gemeinde, nun ohne Umwege zur Einsatzstelle gelangen können.“

Die Feuerwehr Schipkau und die Wohnungsbaugenossenschaft verbindet schon länger ein entgegengekommenes Verhältnis.

Beim ersten „Blaulichttag“ 2019 stellte die Übergabe eines nagelneuen Eventzeltes, welches die Wohnungsbaugenossenschaft, der Jugendfeuerwehr übergab, einen Höhepunkt dar. Und auch im letzten Jahr erhielt die Jugendfeuerwehr Schipkau mehrere Sachspenden u.a. Kühlboxen und einen Pavillon.

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Schipkau möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich bei den senftenbergern bedanken.

Danke

Tag der offenen Tür und Fahrzeugübergabe bei der Ortsfeuerwehr Annahütte

Am 17.09.2022 fand der angekündigte „Tag der offenen Tür“ mit der Fahrzeugübergabe bei der Ortsfeuerwehr Annahütte statt. Nach wochenlangen intensiven Vorbereitungen der Kameradinnen und Kameraden wurde kurz nach 14 Uhr mit einem Sirenenalarm die Veranstaltung eröffnet.

Bevor jedoch das neue Einsatzfahrzeug an die Ortsfeuerwehr Annahütte übergeben werden konnte, wurde der Anlass genutzt um verdienstvolle Kameraden auszuzeichnen. Nach Antrag an den Kreisfeuerwehr-Verband des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wurden durch den Kameraden Mittig die Feuerwehr-Ehrenzeichen an Olaf Herzog, Steve Herzog und Michael Kiepe überreicht.

Bild 2 Fahrzeugübergabe Tg d. offenen Tür Annahütte

Versteckt und in Kunstrauch eingehüllt wurde der neue Gerätewagen-Logistik 2 durch den Bürgermeister der Gemeinde Schipkau Klaus Prietzel aus der Garage gefahren. Mit besten Wünschen und unter großen Applaus wurde der Fahrzeugschlüssel an den Ortswehrführer Andreas Schneider übergeben und somit die offizielle Übergabe an die Ortsfeuerwehr Annahütte abgeschlossen. Viele Glückwünsche von Feuerwehren, dem THW und Gästen folgten im Anschluss daran.

Mit Unterstützung der Kita „Glassternchen“ und der Grundschule „Blauer Planet“ konnte ein tolles Programm für Jung und Alt starten. Zwischendurch zeigte unsere Jugendfeuerwehr ihr Können bei einem „klassischen“ Löschangriff mit 3 Rohren, einem Schaumangriff und einen Hindernislauf, welcher in Anlehnung an die Wettkampfordnung der Deutschen Jugendfeuerwehr vor dem Gerätehaus demonstriert wurde. Auch die Tanzgruppe Seven-Up aus Meuro bereicherte das Programm.

Unsere Einsatzkräfte demonstrierten die Möglichkeiten welche das neue Einsatzfahrzeug bietet. Ausgerüstet ist der neue Gerätewagen mit einer Standardbeladung für die Brandbekämpfung und einfachen technischen Hilfeleistung. Zusätzlich können im Gerätekoffer hochmobil je ein Rollcontainer Strom/Beleuchtung, ein Rollcontainer Verkehrsabsicherung und zwei Rollcontainer mit je 500m Schlauchmaterial mitgeführt und über die am Heck montierte Ladebordwand entnommen werden. Verschmutztes Material kann in einem leeren Rollcontainer aufgenommen und zurückgeführt werden.

Angeführt vom neuen Einsatzfahrzeug und Musik wurde noch ein Fackelumzug durchgeführt, wo Kinder ihren im Laufe des Tages gebastelten Lampion ausführen durften. Abgerundet wurde nach Rückkehr zum Feuerwehrhaus der Tag der offenen Tür mit Musik von Band und DJ.

Ein langer und anstrengender Tag ist um Mitternacht zu Ende gegangen und wir hoffen, dass unsere Gäste einen schönen Familien-Nachmittag bei der Ortsfeuerwehr Annahütte verbringen konnten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die zahlreichen Glückwünsche zum neuen Fahrzeug. Besonderer Dank an die Grundschule Annahütte, dem Förderverein der Grundschule, der Kita Glassternchen und der Gemeinde Schipkau sowie allen fleißigen Helfern!

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Andreas Schneider

Ortswehrführer

Freiwillige Feuerwehr Schipkau

Ortsfeuerwehr Annahütte

Feuerwehr Meuro erhält ein (fast) neues Feuerwehrfahrzeug

16. Februar 2022

Annahütte/Meuro: Der vergangene Freitag war für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Meuro ein besonderer Tag. Mit Blaulicht und Martinshorn überbrachte die Gemeindewehrführung und der Bürgermeister das (fast) neue Feuerwehrfahrzeug zu der Meuroer Wehr.

Gut durchdacht hatte es sich die Gemeindewehrführung. Am 11.02.2022, am europäischen Tag des Notrufs, erhielten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Meuro ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (kurz: TSF-W) mit dem amtlichen Kennzeichen: OSL-FF 112. Gemeindebrandmeister Michael Kiepe und sein Stellvertreter Steve Herzog übergaben das TSF-W, welches im Jahr 2010 die Feuerwehr Annahütte erhielt.

Aber wie war es dazu gekommen? Im Jahr 2018 beschlossen die Gemeindevertreter der Gemeinde Schipkau die Gefahren- und Risikoanalyse und den dazugehörigen Gefahrenabwehrplan. Der darin enthaltene Fahrzeugbeschaffungsplan sagte aus, dass das TSF-W der Feuerwehr Annahütte nach Meuro zu versetzen ist, damit in Meuro das deutlich überalterte TSF-W abgelöst wird und die Einführung eines erforderlichen Logistikfahrzeugs mit Standort in Annahütte vollgezogen werden kann.

Das alte TSF-W der Meuroer der Bauart VW LT 50, Baujahr 1992, 95 PS und 2.383 cm³ Hubraum, war seit 01.01.1993 im Dienst der Meuroer Feuerwehr. Damals wurde das Fahrzeug übergeben durch den Bürgermeister und dem heutigen Landrat Sigurd Heinze. Viele der damaligen Kameradinnen und Kameraden waren auch zur Verabschiedung gekommen. Fast 20.000 km lang war auf das Fahrzeug immer Verlass. 228 Einsätze in den letzten 10 Jahren zählt die Statistik. Nur schweren Herzens konnten sich die Meuroer vom dem historischen Fahrzeug trennen. Verbinden sie doch so viele gemeinsame Erinnerungen.

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Übergabe 1993

Ähnliche Stimmung auch im Gerätehaus Annahütte an diesem Abend. Hier müssen sich die Annahütter Kameradinnen und Kameraden vom neusten Fahrzeug in der Fahrzeughalle verabschieden. Das TSF-W wurde erst am 22.03.2010 im Mühlau von dem Kameraden abgeholt, am 17.04.2010 erfolgte die feierliche Fahrzeugeinweihung und am 17.05.2010 hatte das Fahrzeug seine erste Einsatzfahrt. Zu insgesamt 221 Einsätzen wurde das Fahrzeug alarmiert.

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Übergabe des Fahrzeugschlüssels vom Ortswehrführer Annahütte, Andreas Schneider, an die Gemeindeführung, Steve Herzog

Aber nur, wenn Platz ist kann Neues kommen. Und es kommt was Neues! In diesem Frühjahr erwarten die Annahütter Kameradinnen und Kameraden das neue Logistikfahrzeug. Dazu soll es am 02. Juli 2022 einen Tag der Offenen Tür geben, wo jeder Interessierte gern eingeladen ist, die neuste Feuerwehrfahrzeugtechnik in Augenschein zu nehmen.

Aber zurück nach Meuro: der Wehmut weicht an dem Freitagabend dann doch der Freude. Mit Fackeln der Jugendfeuerwehr, der Anwesenheit der Alters- und Ehrenabteilung und selbstverständlich der Einsatzabteilung hieß man das neue TSF-W willkommen.

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Das neue Fahrzeug der Feuerwehr Meuro ist schon eine ganz andere Generation Fahrzeugtechnik. Mit einer Leistung von 180 PS und 4.580 cm³ Hubraum, ausgestattet mit einer Klimaanlage, LED-Beleuchtung; penibel gepflegt und gehegt und mit neuer Beklebung übergibt die Gemeindewehrführung die Autoschlüssel dem Ortswehrführer Daniel Noatnick. Die Verwaltung hat hier keine Kosten und Mühen gespart und eine fachgerechte Aufbereitung des Fahrzeugs Innen sowie Außen beauftragt, so dass das TSF-W wirklich wie nagelneu aussah. Gratulationen erhielten die Kameradinnen und Kameraden auch von der Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Frau Petra Quittel, der Sachgebietsleiterin des Ordnungsamtes, Frau Katja List und selbstverständlich auch dem Bürgermeister Klaus Prietzel.

Den ersten Einsatz unter Meuroer Flagge hatte des TSF-W auch schon und was für ein Außergewöhnlicher. Zu einer Brandsicherheitswache für Dreharbeiten war das Fahrzeug bereits zwei Tage nach Dienstbeginn im Meuro eingesetzt worden. Die Kameraden waren sehr zufrieden.

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Und was passiert mit dem alten Fahrzeug der Meuroer Wehr? Hier erwägt man eine Spende nach Ahrweiler. Nach der Flutkatastrophe im letzten Herbst benötigen die Kameradinnen und Kameraden im Ahrtal auch noch aktuell Hilfe. Viele Feuerwehrfahrzeuge waren hier bei Rettungsarbeiten im Schlamm versunken und wurden unbrauchbar. Die Kameradschaft bei der Feuerwehr kennt eben keine Grenzen.

Wir wünschen der Meuroer Feuerwehr allzeit eine gute, unfallfreie Fahrt und sehen und alle bei einem Tag der Offenen Tür wieder.

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weitere Bilder

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Tradition trägt Maske

Schon lange gelten Bäume als Zeichen des Lebens und der Fruchtbarkeit. Der Maibaum ist ein besonderer Bote, der die Wärme und den Sommer ankündigt. Ein uraltes Zeichen für den schöpferischen Akt, der sich eben auch im Frühling jedes Jahr neu vollzieht.

Zu sehr ist das Maibaumaufstellen in Dörfern und Städten verankert. Auf das dazugehörige Fest musste in diesem Jahr leider wieder verzichtet werden.

Auf den lebensbejahenden und geschmückten Baum wollten die Kameradinnen und Kameraden in den Ortsfeuerwehren in diesem Jahr jedoch nicht verzichten.

Tradition trägt Maske

Am Vorabend des 1. Mai stellten sie somit; wie hier in Annahütte zu sehen; unter entsprechenden Hygienevorschriften den Maibaum. Diesmal allerdings nur symbolisch vor dem Gerätehaus.

Im nächsten Jahr allerdings treffen wir uns alle wieder gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern des Ortes zum gewohnten Maitanz auf dem Heyeplatz und zum Feuer, Fackeln und Feuerwerk am schönen Silbersee, da sind sich alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Annahütte ganz sicher.

Gut Wehr!