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Sind wir vorbereitet auf Dürren und Elektromobilität?

Dieser und anderen Fragen widmeten sich am Samstag den 14.05.2022 bei schönstem Frühlingswetter dreiunddreißig KameradInnen aus Annahütte, Drochow, Hörlitz, Klettwitz, Meuro und Schipkau bei der jährlichen Ganztagsausbildung. Gastgeber und Organisator war die Feuerwehr Hörlitz, vertreten durch Ortswehrführer Alexander Paulisch. Sieben Jugendliche und zwei Bambini der Feuerwehr Drochow waren ebenfalls dabei.

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Wie immer war zu Anfang ein Gruppenfoto geplant, doch da wurde die Feuerwehr Annahütte zu einem Unfall am Freienhufener Eck gerufen. Nach einer knappen Stunde waren die Kameraden wieder zurück. Auf der Station am Aussichtsturm wurden wichtige Techniken zur Waldbrandbekämpfung vertieft. Als Ausbilder stand Christopher Märker, stellvertretender Ortswehrführer Meuro, Rede und Antwort. Von der Sicherung und Aufstellung des Fahrzeuges bis zur Bekämpfung tief sitzender Glutnester konnten die KameradInnen ihre Kenntnisse auffrischen und das spezielle Waldbrandset konkret testen. Eine durchaus schlammige Geschichte mit schweißtreibendem Einsatz. Manch eigene Geschichte wurde erzählt, die Erinnerung an die Waldbrandkatastrophe 1992 immer noch spürbar.

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Weiter ging es zur praktischen Übung Fahrzeugbrand. Alexander Paulisch erklärte den Versuchswagen detailliert, ein handelsüblicher PKW, mögliche Brandursachen und verschiedene Löschtechniken an der Fahrzeughaube und im Innenraum. Schwerpunkt war hier die wassersparende Herangehensweise mit dem Ziel geringstmöglicher Kontamination und höchster Effizienz. Gerade werktags müssen die freiwilligen KameradInnen in der Lage sein lebensgefährliche Situationen mit nur einem Fahrzeug und begrenztem Material- und Personaleinsatz zu meistern. Abschließend wurden Löschmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen erörtert. Eine herausfordernde und komplexe Thematik, die uns zunehmend beschäftigen wird.

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An der dritten Station mit Sven Hoffmann, Jugendwart der Feuerwehr Schipkau, gab es loderndes Feuer. An einer eigens dafür vom Landkreis zur Verfügung gestellten Versuchsanlage konnte ein simulierter Gasbrand im Außenbereich gelöscht werden. Mit dem Sprühstrahl wurde das Feuer eingefangen, soweit wie möglich die Austrittsstelle gekühlt und der Gashahn abgedreht. Hier wurde vor allem das Vorgehen mit zwei Trupps von vorne geübt, wenn eine seitliche Löschung beispielsweise nicht möglich ist.

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Nach üppiger Mahlzeit und kühlen Getränken gab es eine Überraschung. David Weight, Notfallsanitäter des DRK und Notfallseelsorger des Landkreises war als ehrenamtlicher Gastausbilder vor Ort und berichtete von zahlreichen Praxisbeispielen. So zum Beispiel das Erkennen und Behandeln von Hautverbrennung, Erstickung und Rauchvergiftung. Die KameradInnen hörten dem lehrreichen Vortrag fasziniert zu, denn hier wurden wichtige Informationen aus anderen Disziplinen anschaulich vermittelt. Einen besonderen Dank dafür an Herrn Weight, alle waren sehr begeistert!

IMG 20220514 133054 02 Der restliche Tag war dem Schaum gewidmet. Ein vielseitigeres Löschmittel als manchem bekannt. Zum einen wurden das Verhalten der aktuellen, umweltfreundlichen Mittel praktisch getestet, zum anderen wurde in einem theoretischen Modul Schaum und Wasser als Netzmittel erläutert. So kann bei geringer Dosierung die Oberflächenspannung des Wassers deutlich reduziert werden um tief in dichte Stoffe einzudringen und eine verbesserte Löschwirkung bei vermindertem Löschmitteleinsatz zu erreichen – zum Beispiel beim Wohnungsbrand in mehrgeschossigen Gebäuden.

Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen Ausbildern und Organisatoren. Unsere Freiwillige Feuerwehr ist wieder ein Stück zusammengewachsen, so dass wir alle uns weiterhin sicher fühlen können!

Aufgeregt und neugierig: Ein Wandertag zur Feuerwehr

Die Feuerwehr ganz nah erleben, das durften die Schüler der Klasse 3 der Annahütter Grundschule. Der Wandertag der Kinder ging zur Freiwilligen Feuerwehr in Annahütte. Dort haben die Kinder viel gelernt.

Annahütte. Einen ganz besonderen Wandertag erlebten die Kinder der Klasse 3 der Annahütter Grundschule. Am 4. Mai dem Sankt Florianstag, der internationale Tag der Feuerwehrleute, durften die Kinder die Feuerwehr ganz nah erleben.

Begrüßt wurden die 26 Kinder von der Jugendfeuerwehrwartin Lydia Klunker, dem Ortswehrführer Andreas Schneider und fünf weiteren Feuerwehrfrauen und -männern.

Zu Beginn wurde es nochmal theoretisch: Welche Arten von Feuer gibt es eigentlich? Hier gab es viele verschiedene Antworten von den Schülern. Lydia Klunker staunte sehr über das bereits erworbene Wissen zum Thema Feuer, welches die Schüler durch den Sachkundeunterricht bei Frau Nelz und dem vorangegangenen Feuerwehrprojekt erworben hatten.

Nach einer kleinen Geschichte von dem Feuerwehrmann Max, der bei einer Berufsfeuerwehr arbeitet, wollten die Kinder unsere Rutschstange der Feuerwehr sehen. Aber hier mussten wir die Kids enttäuschen. Die Feuerwehrleute in Annahütte haben nämlich noch einen anderen Beruf und kommen nur zur Feuerwehr, wenn ein Einsatz ist und natürlich zum regelmäßigen Üben und Lernen für den Ernstfall.

Gleich danach kam der praktische Teil, hier wurden die Schülerinnen und Schüler in Stationen aufgeteilt. An der 1. Station lernten die Kinder alles zum Notruf 112 und übten mittels speziellen Telefonen den Notruf abzusetzen, aber auch in der Rolle der Leitstelle alle „W-Fragen“ zu prüfen.

Bei der 2. Station durfte man sich nicht nur das Feuerwehrfahrzeug und die Feuerwehrtechnik der Freiwilligen Feuerwehr in Annahütte von nahen anschauen, sondern auch dem Ortswehrführer Andreas Schneider Löcher in den Bauch fragen. „Die Schülerinnen und Schüler sind sehr interessiert“, freut sich der Ortswehrführer.

Feuer anzünden An der 3. Station durften die Schülerinnen und Schüler nun auch selber Feuer machen und erlernten den respektvollen Umgang mit der Flamme. Wie brenne ich eine Kerze an, wie lösche ich diese wieder, wie verbrennen die unterschiedlichen Materialen usw. Lydia Klunker erklärte zusammen mit dem Jugendfeuerwehrwart Bill Breier (im Bild) den Kindern alles, was sie zu diesem Thema wissen müssen.
Brandhaus Nach dem Frühstück und weiteren spannenden Geschichten von Max, dem Feuerwehrmann ging es dann zum Rauchdemohaus. Hier wurde anschaulich gezeigt, wie sich der Rauch in einem Haus verteilt und wie wichtig Rauchmelder sind.
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Und sollte es wirklich mal zu einem Brand kommen, dann ist es natürlich wichtig, dass die Kinder keine Angst vor den Geräuschen der rettenden Feuerwehrleute haben. Zwar klingen diese mit ihren Atemschutzausrüstungen, wie Darth Vader, aber sie gehören keinesfalls zur Seite des Bösen, sondern wollen nur eingeschlossenen Menschen und/ oder Tiere retten.

Dazu zog sich der Ortswehrführer höchstpersönlich die Atemschutzkleidung an.

Fettbrand Mit einem riesigen Knall endete der Wandertag bei der Feuerwehr. Veranschaulicht wurde hier was passiert, wenn man brennendes Fett mit Wasser löscht Die Wärme der riesigen Stichflamme wird den Kindern noch lange im Gedächtnis bleiben, auch die Lehrkräfte waren schwer beeindruckt.

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Ein Besuch bei der Feuerwehr – die Kinder der Klasse 3 der Grundschule Annahütte bedankten sich mit einem dreifachen „Gut Wehr"

 

Hintergrund:

Sankt Florian ist der Schutzpatron der Feuerwehr.

Am 4. Mai 304 starb durch eine Hinrichtung – so die Legende – der Heilige Florian in Lorch in Oberösterreich. Er war Offizier der römischen Armee.

Florian Stand für seine Überzeugung ein, wollte anderen Menschen das Leben retten und wurde deshalb zum Tode verurteilt.

Er sollte bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Am Marterpfahl sagte er, wenn sie ihn verbrennen würden, würde er auf den Flammen zum Himmel emporsteigen. Die Soldaten scheuten sich nun, ihn zu verbrennen, und er wurde am 4. Mai 304 mit einem Stein um den Hals von einer Brücke in die Enns gestürzt.

1184 wurden Überreste des Heiligen Florian in die Stadt Krakau übertragen, wo sie im Dom einen Altar erhielten und noch heute liegen.

Feuerwehrangehörige stehen auch heute für ihre Überzeugungen ein und setzen sich selbstlos für die Rettung anderer Menschen ein.

Gewonnen!

Förderverein Freiwilligen Feuerwehr Schipkau e.V. erhält 1500 € aus Mitteln des PS –Lotterie-Sparens von der Sparkasse Niederlausitz - Geschäftsstelle Schipkau

PS LOS(im Bild von links nach rechts; Geschäftsstellenleiterin Frau Stuckatz, Schatzmeister des FÖV FFW e.V. Steve Herzog; Gemeindejugendfeuerwehrwart Stefan Holz und Gemeindewehrführer und stell. Vorsitzender des FÖV FF e.V. Michael Kiepe)

Über 1500,00 € freut sich der Förderverein Freiwilligen Feuerwehr Schipkau e.V.

Am 19.04.2022 erfolgte die Übergabe des Schecks von der Leiterin der Geschäftsstelle Schipkau Frau Stuckatz. „Natürlich kommt das Geld unseren Nachwuchskräften in der Jugendfeuerwehr zu Gute“ freut sich der Gemeindewehrführer. Beschafft werden Kapuzenpullover für die ca. 60 Mitglieder der Jugendfeuerwehren in der Gemeinde Schipkau.

 

PS ist die Lotterie der Sparkasse. Mit jedem PS-Los, das Sie kaufen, wandert ein Teil des Lospreises auf ein Konto Ihrer Wahl. Ein weiterer Teil kommt gemeinnützigen Projekten in Ihrer Region zugute.

Wechsel der Ortswehrführung Meuro

Schipkau, den 08.03.2022

MEURO: In der Ortsfeuerwehr in Meuro erfolgt ein Wechsel der Ortswehrführung. Nach 20 Jahren reicht Ortswehrführer Daniel Noatnick die Führung an seinen bisherigen Stellvertreter Christopher Märker weiter. 

Vergangenen Freitag lud die Gemeindeverwaltung und die Gemeindewehrführung der Freiwilligen Feuerwehr alle Angehörige der Einsatzabteilung Meuro ins Kulturhaus Klettwitz. Hier sollte eine neue Ortswehrführung gewählt werden. Nach 20 Jahren möchte sich der 43jährige Daniel Noatnick nun etwas zurückziehen.

Ein Kandidat für die Nachfolge stand schon vor der Sitzung fest: Brandmeister Christopher Märker, der seit September 2015 stellvertretender Ortswehrführer ist. Kamerad Märker hatte 2019 den Gruppenführerlehrgang und den Lehrgang des Ortswehrführers in der Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz Brandenburg in Eisenhüttenstatt erfolgreich abgelegt. Somit waren alle rechtlichen Voraussetzungen für das neue Amt erfüllt.

Jetzt galt es also, einen neuen Stellvertreter oder Stellvertreterin als Nachfolge für den Kameraden Märker zu wählen. Schnell wurde der 35jährige Hauptfeuerwehrmann Sven Drasdo vorgeschlagen. Der Meuroer ist schon über 20 Jahre aktiv bei der Feuerwehr, ist Gerätewart und übt die Funktion des Jugendwartes aus. Trotz der vielen Aufgaben erklärte er sich bereit, die Funktion des stellvertretenden Ortswehrführers zu übernehmen und alle Kameraden stimmten offen für ihn zu.

Gern hätte die Gemeindewehrführung auch eine Frau als Führungskraft gesehen. Anne Wohllebe - die Schwester des scheidenden Ortswehrführers. 35 Jahre jung, Ehefrau und Mutter von zwei Kindern, aufgewachsen mit zwei Brüdern und viele Jahre bei der Bundeswehr tätig, erst als Panzergrenadier (w) bis zur Frau Oberstabsgefreiter, hier ist Führungspotenzial und Durchsetzungskraft zu erkennen. Aber bereits im Vorfeld zeigt sie an, dass aktuell noch ihre Familie oberste Priorität habe.

Sie übernimmt jedoch den Posten der stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartin und entlastet damit Sven Drasdo, so dass er sich seinen neuen Aufgaben voll zuwenden kann.

Und die Aufgaben sind umfangreich. Scherzhaft meinte der stellvertretende Gemeindewehrführer Steve Herzog, als er den Aufgabenteil der Dienstanweisung über die Arbeit der Gemeindewehrführung und Ortswehrführung verlass.: „…man könnte eine lockere Sitzhaltung einnehmen, es dauert etwas...“ Aber auch diese Bemerkung konnte Sven Drasdo nicht abschrecken, sein neues Amt anzunehmen. Er sagte zu, immer im Wohl der Feuerwehr Meuro zu handeln.

Natürlich nutzen die Anwesenden die Gelegenheit sich bei ihrem Kameraden Daniel Noatnick für seine Arbeit und die klugen Geschicke als Ortswehrführer in den letzten 20 Jahren zu bedanken und überreichten ihm mehrere Präsente.

 P IMG 20220304 182249(v.l.n.r. Daniel Noatnick, Christopher Märker und Sven Dradso)

Auch Kamerad Noatnick richtete seinen Dank an seine Einsatzabteilung. In einem persönlichen Statement sagt er: „Ich möchte mich bei jedem Einzelnen von Euch für die jahrelange gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Einsatzabteilung der FFW Meuro. Sie sind der Grundstein einer funktionierenden Feuerwehr. In den letzten Jahren ist die Einsatzabteilung in Meuro zu einer stabilen, starken Einheit gewachsen.“

Und weiter sagt er: Es sei immer so, dass die Leitung einer Ortsfeuerwehr Kraft und auch Zeit braucht und in letzter Zeit fehlte ihn ein wenig von Beiden, sodass er sich entschieden habe, die Leitung der Feuerwehr Meuro abzugeben. Der bisherige Ortswehrführer dankte zudem noch einmal der Gemeinde für die stattlichen Investitionen in den Erweiterungsbau des Feuerwehrdepots und dessen Umfeldes. Erst mit dem Neubau war es möglich, ein leistungsstärkeres Einsatzfahrzeug in Meuro zu stationieren.

Mit Brandmeister Christopher Märker als Ortswehrführer und Hauptfeuerwehrmann Sven Drasdo als stellv. Ortswehrführer hat die FFW Meuro zwei Feuerwehrmänner, die100%ig hinter der Feuerwehr stehen. Er sei sich sicher, sie bewältigen die kommenden Aufgaben mindestens genauso gut und wünscht den Beiden viel Erfolg, Kraft und alles Gute.

Der Bürgermeister, die Gemeindewehrführung und das Ordnungsamt der Gemeinde Schipkau danken Daniel Noatnick für die geleistete Arbeit. Schaut man nur 10 Jahre zurück nach Meuro, so sah man dort schon fast der Schließung der Ortsfeuerwehr entgegen. Zu wenig Personal, zu wenige Ausbildungen aber auch schlechte Bedingungen für eine Einsatzabteilung, wenn man an das Gerätehaus und die Fahrzeugtechnik zurückdenkt.

Hier hat sich jede Menge zum Positiven verändert dank dem Wirken vom ehemaligen Ortswehrführer und Oberlöschmeister Daniel Noatnick.

Der neuen Ortwehrführung stets: „Gut Wehr“

Feuerwehr Meuro erhält ein (fast) neues Feuerwehrfahrzeug

16. Februar 2022

Annahütte/Meuro: Der vergangene Freitag war für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Meuro ein besonderer Tag. Mit Blaulicht und Martinshorn überbrachte die Gemeindewehrführung und der Bürgermeister das (fast) neue Feuerwehrfahrzeug zu der Meuroer Wehr.

Gut durchdacht hatte es sich die Gemeindewehrführung. Am 11.02.2022, am europäischen Tag des Notrufs, erhielten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Meuro ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (kurz: TSF-W) mit dem amtlichen Kennzeichen: OSL-FF 112. Gemeindebrandmeister Michael Kiepe und sein Stellvertreter Steve Herzog übergaben das TSF-W, welches im Jahr 2010 die Feuerwehr Annahütte erhielt.

Aber wie war es dazu gekommen? Im Jahr 2018 beschlossen die Gemeindevertreter der Gemeinde Schipkau die Gefahren- und Risikoanalyse und den dazugehörigen Gefahrenabwehrplan. Der darin enthaltene Fahrzeugbeschaffungsplan sagte aus, dass das TSF-W der Feuerwehr Annahütte nach Meuro zu versetzen ist, damit in Meuro das deutlich überalterte TSF-W abgelöst wird und die Einführung eines erforderlichen Logistikfahrzeugs mit Standort in Annahütte vollgezogen werden kann.

Das alte TSF-W der Meuroer der Bauart VW LT 50, Baujahr 1992, 95 PS und 2.383 cm³ Hubraum, war seit 01.01.1993 im Dienst der Meuroer Feuerwehr. Damals wurde das Fahrzeug übergeben durch den Bürgermeister und dem heutigen Landrat Sigurd Heinze. Viele der damaligen Kameradinnen und Kameraden waren auch zur Verabschiedung gekommen. Fast 20.000 km lang war auf das Fahrzeug immer Verlass. 228 Einsätze in den letzten 10 Jahren zählt die Statistik. Nur schweren Herzens konnten sich die Meuroer vom dem historischen Fahrzeug trennen. Verbinden sie doch so viele gemeinsame Erinnerungen.

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Übergabe 1993

Ähnliche Stimmung auch im Gerätehaus Annahütte an diesem Abend. Hier müssen sich die Annahütter Kameradinnen und Kameraden vom neusten Fahrzeug in der Fahrzeughalle verabschieden. Das TSF-W wurde erst am 22.03.2010 im Mühlau von dem Kameraden abgeholt, am 17.04.2010 erfolgte die feierliche Fahrzeugeinweihung und am 17.05.2010 hatte das Fahrzeug seine erste Einsatzfahrt. Zu insgesamt 221 Einsätzen wurde das Fahrzeug alarmiert.

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Übergabe des Fahrzeugschlüssels vom Ortswehrführer Annahütte, Andreas Schneider, an die Gemeindeführung, Steve Herzog

Aber nur, wenn Platz ist kann Neues kommen. Und es kommt was Neues! In diesem Frühjahr erwarten die Annahütter Kameradinnen und Kameraden das neue Logistikfahrzeug. Dazu soll es am 02. Juli 2022 einen Tag der Offenen Tür geben, wo jeder Interessierte gern eingeladen ist, die neuste Feuerwehrfahrzeugtechnik in Augenschein zu nehmen.

Aber zurück nach Meuro: der Wehmut weicht an dem Freitagabend dann doch der Freude. Mit Fackeln der Jugendfeuerwehr, der Anwesenheit der Alters- und Ehrenabteilung und selbstverständlich der Einsatzabteilung hieß man das neue TSF-W willkommen.

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Das neue Fahrzeug der Feuerwehr Meuro ist schon eine ganz andere Generation Fahrzeugtechnik. Mit einer Leistung von 180 PS und 4.580 cm³ Hubraum, ausgestattet mit einer Klimaanlage, LED-Beleuchtung; penibel gepflegt und gehegt und mit neuer Beklebung übergibt die Gemeindewehrführung die Autoschlüssel dem Ortswehrführer Daniel Noatnick. Die Verwaltung hat hier keine Kosten und Mühen gespart und eine fachgerechte Aufbereitung des Fahrzeugs Innen sowie Außen beauftragt, so dass das TSF-W wirklich wie nagelneu aussah. Gratulationen erhielten die Kameradinnen und Kameraden auch von der Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Frau Petra Quittel, der Sachgebietsleiterin des Ordnungsamtes, Frau Katja List und selbstverständlich auch dem Bürgermeister Klaus Prietzel.

Den ersten Einsatz unter Meuroer Flagge hatte des TSF-W auch schon und was für ein Außergewöhnlicher. Zu einer Brandsicherheitswache für Dreharbeiten war das Fahrzeug bereits zwei Tage nach Dienstbeginn im Meuro eingesetzt worden. Die Kameraden waren sehr zufrieden.

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Und was passiert mit dem alten Fahrzeug der Meuroer Wehr? Hier erwägt man eine Spende nach Ahrweiler. Nach der Flutkatastrophe im letzten Herbst benötigen die Kameradinnen und Kameraden im Ahrtal auch noch aktuell Hilfe. Viele Feuerwehrfahrzeuge waren hier bei Rettungsarbeiten im Schlamm versunken und wurden unbrauchbar. Die Kameradschaft bei der Feuerwehr kennt eben keine Grenzen.

Wir wünschen der Meuroer Feuerwehr allzeit eine gute, unfallfreie Fahrt und sehen und alle bei einem Tag der Offenen Tür wieder.

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weitere Bilder

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Kühlen Kopf bewahren

Auch in diesem skurrilen Jahr, das neben unzähligen Corona-Maßnahmen, geschlossenen Geschäften und einer grundlegenden Umstellung des Lebensstils geprägt wurde, traten Überschwemmungen und vernichtende Brände auf und machten deutlich, wie sehr wir alle auf die Hilfe von Feuerwehr und Co. angewiesen sind. Aus diesem Grund ist es der Wohnungsbaugenossenschaft Senftenberg e. G. (die senftenberger) ein wichtiges Anliegen, vor allem die jungen Nachfolger der hiesigen Feuerwehren als bedeutende Zukunftsperspektive anzusehen und zu fördern.

Die seit 1990 bestehende Ortsjugendfeuerwehr Schipkau qualifiziert aus diesem Grund ihre derzeitig 17 jungen Mitglieder gewissenhaft, um auch sie ab ihrem 16. Lebensjahr in den aktiven Einsatz zu integrieren. Die Wohnungsbaugenossenschaft Senftenberg hat es sich zum Anlass genommen, die seit 2013 unter Jugendfeuerwart Sven Hoffmann bestehende Jugendfeuerwehr mit großzügigen Sachspenden zu unterstützen. Horst-Ulrich König, Vorstandsvorsitzender übergab die so notwendig benötigte Ausrüstung. Ein neues Pavillon-Zelt mit 4 Seitenplanen, geschmückt mit dem Banner unter dem Motto: „Große Aufgaben für kleine Helden“ entflammte das Funkeln des Willens in den Augen der Nachwuchs-Mannschaft.

Damit auch der Nachwuchs der Ortsfeuerwehr motiviert der Ausbildung nachgeht, wurden dem Team zwei tragbare Kühlboxen übergeben, die künftig mit kalten Getränken für kühle Köpfe unter den Jungen und Mädchen sorgen wird.

die senftenberger wünscht der Ortsjugendfeuerwehr Schipkau großen Erfolg während der schweißtreibenden Ausbildung sowie bei tatkräftigen Einsätzen in der Zukunft.

Aaliyah Barnack

die senftenberger

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Ganztagsausbildung 26.06.2021

Am 26.06.2021 trafen sich die Kameraden aus Annahütte, Schipkau, Klettwitz, Meuro und Hörlitz zur Ganztagsausbildung in der Gemeinde Schipkau im Ortsteil Hörlitz. 36 Kameraden konnten an diesen Tag das Wissen nach der langen Corona Pause wieder auffrischen und festigen. Wasserförderung, Digitalfunk, BMA und Laufkarten Training, sowie den sicheren Umgang mit der Motorsäge und der Rettungsplattform standen auf dem Plan des Tages.

Organisiert wurde dieser Tag von unserem Hörlitzer Ortswehrführer Alexander Paulisch und der Gemeindewehrführung.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl aller Kameraden gesorgt! Tilo und seine Ungewiss-Crew versorgten die Teilnehmer mit leckerem Essen.

Ebenso möchte ich mich natürlich auch bei den Ausbildern Christopher Märker, stellvertretender Ortswehrführer Meuro / Detlef Neumann, FF Klettwitz / Sven Hoffmann, Jugendwart Schipkau / Andreas Schneider, Ortswehrführer Annahütte sowie Alexander Paulisch, Ortswehrführer Hörlitz recht herzlich bedanken, dass sie uns bei den einzelnen Stationen als Ausbilder zur Verfügung standen.

Solltet Ihr Lust bekommen haben, unsere Ortsfeuerwehren zu unterstützen, dann scheut euch nicht ins Gerätehaus zu kommen!!! Die Kameraden stehen euch dann gerne für Fragen rund um die Feuerwehr zur Verfügung.

 

gez. Michael Kiepe

Gemeindewehrführer

Gemeinde Schipkau

Fotogalerie

Waldbrandgefahr

Achtung Waldbrandgefahr!

In Deutschland unterscheidet man die Waldbrandgefahrenstufen 1 bis 5.

Von den Stufen 1 und 2 geht eine geringe Gefahr aus. Bereits ab Gefahrenstufe 3 kann es kritisch werden. Schon bei dieser mittleren Gefahrenstufe nimmt das Ordnungsamt der Gemeinde Schipkau die Anzeigen für Kleinfeuer nicht mehr auf. Die Stufen 4 und 5 bedeuten höchste Gefahr.

Ein Waldbrand durchläuft 3 Phasen. Die erste Phase ist das sogenannte Lauffeuer. Es beginnt am Boden und lässt sich noch leicht bekämpfen. Bei Nadelgehölzen kann das Feuer sehr schnell in die Phase 2 übergehen, das sogenannte Wipfelfeuer. Diese können sich rasend schnell ausbreiten und zur Phase 3 führen, den Totalbrand. Er ist sehr schwer zu löschen.

Also:

Waldbrände können sich sehr schnell ausbreiten und bedeuten eine Gefahr für Mensch und Tier.

Nur etwa 4 Prozent aller Waldbrände haben natürliche Ursachen (akute Hitze, Blitzschlag, …). Der Rest ist auf Fahrlässigkeit oder vorsätzliche Brandstiftung zurückzuführen.

Die Ursachen sind vielfältig:

unachtsam weggeworfene Zigaretten,

das Befahren oder Abstellen von motorisierten Fahrzeugen (schon ein heißer Motor kann den Waldboden entzünden),

Glasscherben oder mit Wasser gefüllte PET-Flaschen, die der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.

Ein Appell an die Vernunft aller!

Bitte verhaltet Euch besonders achtsam und lasst kein fahrlässiges Verhalten zu.

Waldbrand

 

 

 

Schaulustige

Respekt - ja, bitte!